قال الإمام أبو العباس بن سريج الملقب بالشافعي الثاني وقد كان معاصراً للأشعري: لا نقول بتأويل المعتزلة والأشعرية والجهمية والملحدة والمجسمة والمشبهة والكرامية والمكيفة بل نقلبها بلا تأويل ونؤمن بها بلا تمثيل. “
Der Imam, Abu al-’abbâs bin Suraij, dessen Kosename “ash-Shâfi’i II.” ist, der in derselben Zeit wie al-Ash’ari lebte, sagte:
“Wir befürworten nicht die Interpretation der Mu’tazila, der Ash’aria, der Jahmiah, der Atheisten, der Verkörperer (mujassimah), der Anthropomorphisten, der Karrâmiah und der Mukayyifah. Vielmehr akzeptieren wir sie (= die Eigenschaften Allahs), ohne sie zu interpretieren. Und wir glauben daran, ohne Vergleichung.”
Ich weiß nicht wie oft sollen wir die unpräzisen unwissenschaftlichen und auf Unwissenheit hinweisenden Aussagen von diesem Bruder korrigieren, möge Allah ihn rechtleiten, und vom Blinden Folgen einer Grüppchen von Gelehrten befreien. Amin.
Diese Überlieferung von Ibn Suraydsch kann niemals stimmen warum?
Der erste Beweis
Scheikh Ibn Sudaydsch war im Jahr 303 n.H. gestorben. (Siehe Adh-Dhahabi, Siyyar A’lam An-Nubala, Band 14; S. 202)
Imam al-Ash’ari ist im Jahr 260 n.H. geboren, manche sagen 270 n.H. geboren. (Siehe Adh-Dhahabi, Siyyar A’lam An-Nubala, Band 15; S. 85)
Das heißt als Ibn Suraydsch starb, war Imam al-Ash’ari nach dem ersten Geburtsdatum 43 Jahre alt und laut dem zweiten Geburtsdatum sollte er 33 Jahre alt gewesen sein.
Das ist das eine.
Die zweite Sache. es ist bekannt, dass Imam al-Ash’ari mehr als vierzig Jahre seinen Onkel al-Dschubba’i (Der Mu’tazili) begleitete und bei ihm studierte. (Siehe Ibn Asakir, Tabyin Kadhib al Muftari, S. 91)
Wenn wir annehmen würden, dass die Wissenslaufbahn von dem Imam ab dem 8. Oder 10. Lebensjahr anfing, dann soll Imam al-Ash’ari bis zum Jahre 308 Mu’tazili gewesen sein. In diesem Zeitpunkt musste der Imam Ibn Suraydsch schon 5 Jahre im Grab verbracht haben. Wie kann er denn noch über die Ash’ariya reden und sie kritisieren.
Und jeder, der bisschen Ahnung hat, weiß, dass der Begriff Ash’ariyya erst mit der 2. und 3. Generation der Vertreter der Lehre von Imam al-Ash’ari verwendet wurde.
Wie kann Jemand über die Ashaariya, die als Schule in dieser Zeit mit diesem Namen gar nicht bekannt war, so reden? JA wie kann er überhaupt über die Ash’ariyya reden und in seinen Lebzeiten wäre Imam al-Ash’ari noch Mu’tazili gewesen.
Das ist als ob jemand der vor Imam Malik gestorben ist über die Malikiyya redet oder Jemand, welcher vor dem Imam Abu Hanifa gestorben ist, über die Hanafiyya redet.
In dieser Zeit war die Schule von Imam al-Aschaari nicht mit dem Namen al-Ashaariya bekannt, und das ist ein Historischer Fakt.
So wach auf mein Lieber Bruder und erzähle nicht alles was du so rum liest einfach so ohne Vergewisserung weiter.
Der zweite Beweis.
Diese Überlieferung steht in Ischtma’ al-Dschyush al-Islamiyya von Ibn al-Qayyim und sie wurde auch von Al-Hawali (euerer Experte) verwendet.
Ibn al-Qayyim sagt am Ende des Zitates :
آخر كلام أبي العباس بن سريج الذي حكاه أبو القاسم سعد بن علي الزنجاني في أجوبته
Ende des Zitates, welches von Ibn Abbas b. Suraydsch Abu al-Qassim Sa’d b. Ali az-Zindschani in seinen “Antworten” erzählt hat.
Wir sagen:
Erstens diese Überlieferung ist Maqtu’ (Gebrochen), das heißt sie hat keine authentische makellose Überlieferungskette, weil Abu al-Qassim fast 80 Jahre nach dem Tod von Ibn Suraydsch geboren war. Ibn Suraydsch ist wie gesagt 303 n.H. gestorben und Abu al-Qassim ist 380 n.H. geboren (Siehe Adh-Dhahabi, Siyyar A’lam An-Nubala, Band 18; S. 385).
Zweitens die Überlieferung steht in Form von “Hikaya” Erzählung, welche bei den Gelehrten von Hadith als Form der Schwächung des Überlieferten ist.
Hier nochmal sehen wir die Methode der Hashwiya, die die Leute mit der Vielüberlieferei (Hashw) täuschen wollen, wenn man aber genau hinschaut, dann wäre 2 Drittel von dem, was sie erzählen, nur unwissenschaftliches Gerede, der kein Fundament hat, geschweige denn er wäre ein Fudament für eine Beweisführung.
Quellen:
Adh-Dhahabi, Siyyar A’lam An-Nubala, Mu’assasat ar-Risala, Beirut, 1993
Ibn Asakir, Tabyin Kadhib al Muftari, Matba’at at-Tawfiq, Damaskus, 1347 n.H.
Wa-ila Allahi al-Mushtaka
Wa-salamu alaykum
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